Fukushima: Verseuchtes Wasser fließt aus Reaktor - DER SPIEGEL
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Fukushima Verseuchtes Wasser fließt aus Reaktor

Fukushima kommt nicht zur Ruhe: Zum wiederholten Mal ist verseuchtes Wasser aus dem Atomkraftwerk in Japan ausgetreten. Noch ist unklar, ob die Strahlung das Meer erreicht hat.
Rauch an Reaktor Nummer drei: Erneut ist ein Leck aufgetreten
Rauch an Reaktor Nummer drei: Erneut ist ein Leck aufgetreten

Rauch an Reaktor Nummer drei: Erneut ist ein Leck aufgetreten

Foto: AFP/ TEPCO/ JIJI Press
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Tokio - Aus dem schwer beschädigten Atomkraftwerk Fukushima Daichi ist erneut radioaktiv belastetes Wasser ausgetreten. Wie der Betreiberkonzern Tepco am Montag mitteilte, liefen durch einen Betonriss in einem Gebäude zur Dekontaminierung von Wasser maximal 300 Liter aus. Ob davon etwas ins nahe gelegene Meer gelangte, werde noch untersucht.

Das Leck sei nach vier Stunden gestopft worden, das berichtet die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press. Der Vorfall werde jedoch nichts an dem Plan ändern, die beschädigten Reaktoren bis zum Ende dieses Jahres unter Kontrolle zu bringen, hieß es unter Berufung auf die Atomsicherheitsbehörde.

Die seit dem Erdbeben und dem folgenden Tsunami im März beschädigten Reaktoren würden weiterhin stabil gekühlt. Auch die Arbeiten zur Dekontaminierung des Wassers, das zur Kühlung der Reaktoren eingesetzt wird, kämen voran.

Nach dem Tsunami am 11. März war es in mehreren Reaktoren des Kraftwerks zu Kernschmelzen und Explosionen gekommen. Dabei wurde Radioaktivität freigesetzt. Mehr als 100.000 Menschen aus dem Umfeld des Kraftwerks mussten die Gegend verlassen.

jbr/dpa