Garmisch-Partenkirchen: Lawine verschüttet Skifahrer - DER SPIEGEL
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Lawine nahe Garmisch: Übung wird zum Ernstfall

Foto: dapd

Bergwacht-Übung Lawine verschüttet Skifahrer

Es sollte eine Übung sein, wurde aber zum Ernstfall: Bergretter trainierten mit ihren Suchhunden das Ausgraben von Verschütteten, als sie zu einem Verletzten gerufen wurden. Während sie sich um den Mann kümmerten, ging nahe Garmisch-Partenkirchen tatsächlich eine Lawine ab.
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Garmisch-Partenkirchen - Bei einer Übung der Bergwacht in Bayern hat eine Lawine mehrere Menschen verschüttet. Rund 15 Mitglieder der Bergwacht probten am Vormittag mit ihren speziell ausgebildeten Hunden auf der 2628 Meter hohen Alpspitze das Retten Verschütteter aus Lawinen. Per Funk wurde dabei über ihrem Einsatzgebiet ein Skiunfall mit einem Verletzten gemeldet. Mehrere Bergretter eilten bei dichtem Schneefall zu der Unfallstelle.

Noch während sie den verletzten Skifahrer versorgten, löste sich eine Lawine. Die Schneemassen verschütteten den Verletzten vollständig und drei Retter teilweise. "Zwei weitere Bergwachtmänner konnten sich noch durch einen beherzten Sprung zur Seite in Sicherheit bringen", sagte eine Sprecherin des Bayerischen Roten Kreuzes, zu dem die Bergwacht gehört.

Sofort eilten alle verfügbaren Rettungskräfte samt Hunden in das Lawinenfeld und begannen mit Sonden nach Verschütteten zu suchen. Sowohl der verletzte Skifahrer als auch die Helfer hätten dadurch innerhalb kurzer Zeit gerettet werden können, sagte Einsatzleiter Rudi Kolb. Die Bergretter blieben unverletzt. Der Wintersportler wurde ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht.

wit/dpa

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