Geiselnahme auf den Philippinen: "Es ist vorbei" - DER SPIEGEL
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Geiselnahme auf den Philippinen "Es ist vorbei"

Wie ein Armee-Sprecher mitteilte, konnte die Entführung eines Busses auf den Philippinen unblutig beendet werden. Den Berichten zufolge haben die Kidnapper sämtliche Geiseln frei gelassen und befinden sich auf der Flucht. Kurz zuvor hatten sie sich mit elf der insgesamt 20 Geiseln in einem Lieferwagen abgesetzt.
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Manila - "Es ist vorbei", sagte Brigade-General Gabriel Habacon Reportern. Er habe eine Armee-Einheit mit der Verfolgung der Entführer beauftragt, so der Offizier. Die flüchtigen Kidnapper sind den Angaben zufolge mit vier Granaten, einem Maschinengewehr und vier Pistolen bewaffnet. Über ihre Identität ist bisher nichts bekannt. Zwar sind der Armee zufolge kommunistische Rebellen in der Region aktiv. Es sei allerdings unklar, ob die Geiselnehmer aus deren Umfeld kämen.

Die Männer seien Fahrgäste in dem Bus gewesen und hätten das Fahrzeug gestern in der Nähe eines Kontrollpunkts der Armee in ihre Gewalt gebracht, erklärte ein Vertreter der Streitkräfte. Später sei der Bus gestoppt worden und die Behörden hätten versucht, die Freilassung der Geiseln zu erreichen.

Nach mehrstündigen Verhandlungen sei ein sechsjähriges Mädchen freigekommen, und der Busfahrer habe ausgetauscht werden können. Die Behörden hätten aber einer Weiterfahrt zustimmen müssen, da die Männer gedroht hätten, den Geiseln Gewalt anzutun. Heute früh hatten die Entführer weitere Geiseln frei gelassen, das Fahrzeug gewechselt und sich mit elf verbliebenen Geiseln in einem Lieferwagen in Richtung Süden abgesetzt.