Geisterstunde: In den Köpfen spukt es weiter - DER SPIEGEL
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Geisterstunde In den Köpfen spukt es weiter

Pünktlich um Mitternacht, wenn die Kirchenuhr zwölf Mal schlägt, beginnt die Geisterstunde. Jeder zehnte Westdeutsche glaubt noch immer an den nächtlichen Spuk.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Allensbach - Wird eine Seele eines Toten nicht erlöst, spukt sie in Häusern und verwunschen Orten weiter. Aus diesem Stoff werden Gruselromane geschrieben, doch elf von hundert Frauen in Ost und West glauben noch immer an Gespenster. Nach einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach sind zwölf Prozent der befragten Frauen der Meinung, dass böse Geister uns das Fürchten lehren. Nur vier Prozent der Männer stimmen darin mit ihnen überein - fünf Prozent von ihnen bekannten sich aber immerhin zum Gespensterglauben.

Insgesamt sind nur drei Prozent der Ostdeutschen überzeugt, dass es Gespenster gibt - im Westen sind es hingegen zehn Prozent. Bei der Umfrage wurden 2030 Männer und Frauen interviewt.