Geköpfte Leichen: Rätselhafter Vierfachmord in Moskau - DER SPIEGEL
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Geköpfte Leichen Rätselhafter Vierfachmord in Moskau

Die russische Polizei hat in einem Keller vier verstümmelte Leichen gefunden, die von Kerzen und Blumen umgeben waren. Der Fall gibt den Ermittlern Rätsel auf.
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Moskau - Die Polizei sprach in ersten Stellungnahmen von einem möglichen "Ritualmord" einer Satanssekte. Drei der Leichen waren enthauptet, bei einer war der Brustkorb geöffnet, meldete die Agentur Interfax. Es handelt sich um zwei Frauen und zwei Männer.

Inzwischen wurde ein Tatverdächtiger festgenommen, der die Morde gestanden hat. Trotz der merkwürdigen Begleitumstände hält die Polizei inzwischen auch einen häuslichen Streit als Ursache für das Blutbad für möglich. Möglicherweise sei der Täter aber psychisch gestört und habe deshalb irgendein Ritual an den Toten vollzogen. Die Opfer, zu deren Identität keine Angaben gemacht wurden, waren von Feuerwehrleuten entdeckt worden, die in der Nacht einen Brand in dem Keller löschten.

Am Mittwoch hatte die Polizei einen Mordfall mit rituellem Hintergrund entdeckt. Beamte fanden in der Stadt Podolsk nahe Moskau die Leiche eines vermissten 15-Jährigen. Vier mutmaßliche Täter wurden ermittelt, bei denen die Mitgliedschaft in einem Teufelskult nach Behördenangaben bekannt war. Sie hätten ihr Opfer gekreuzigt, erstochen und enthauptet, meldete Interfax.