Geldtransportfirma 14 Millionen Mark unterschlagen
Regensburg - Das Sicherheitsunternehmen habe Tageseinnahmen von süddeutschen Verbrauchermärkten zur Landeszentralbank gebracht, berichtete Oberstaatsanwalt Peter Schuchardt. Einen Teil der Geldbeträge hätten die Mitarbeiter auf Anweisung ihres 36-jährigen Chefs aber abzweigen müssen. Damit seien unter anderem Firmenschulden bezahlt worden. Der Verbleib großer Summen sei aber völlig unklar - nur Münzgeld sei noch sichergestellt worden.
Die Polizei kam dem Firmenchef auf die Schliche, nachdem dieser seiner Versicherung das Verschwinden eines Geldbetrags angezeigt hatte. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass auch andere Kunden Geld vermissten. Seit vergangenem Donnerstag sitze der Firmenchef in Untersuchungshaft. Das Unternehmen mit 160 Mitarbeitern habe inzwischen Insolvenzantrag gestellt.