Geparden-Nachwuchs in Zoo in Basel - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Fotostrecke

Zoo in Basel: Geparden-Nachwuchs

Foto: Patrick Straub/ dpa

Seltener Nachwuchs Vier Geparden-Junge im Basler-Zoo geboren

In freier Wildbahn sind Geparden bedroht, in Tierparks ist ihre Zucht schwierig. Im Basler Zoo gibt es nach langer Zeit mal wieder Nachwuchs bei den Raubtieren - und das gleich vierfach.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Basel - Zum ersten Mal seit fünf Jahren sind im Zoologischen Garten Basel wieder Geparden geboren worden. Die vier Weibchen kamen laut einer Mitteilung des Zoos  vom Mittwoch bereits Ende Juli zur Welt. Sie verbrachten die ersten Wochen in einem nicht öffentlichen Gehege. Mutter ist die dreijährige Alima, die aus dem Zoo Wuppertal nach Basel gekommen war. Vater Gazembe stammt ebenfalls aus Deutschland. Der acht Jahre alte Kater kommt aus dem Zoo Münster.

Geparde werden auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als "gefährdet" geführt. Nach Schätzung der IUCN lebten 2008 nur noch 7500 von ihnen in ganz Afrika. Seither ist ihre Zahl auf geschätzte 5000 zurückgegangen.

Die Zucht von Geparden gilt als schwierig: Weibliche Geparde seien Einzelgänger, lediglich zur Paarungszeit erlaubten sie die Nähe eines Partners, so der Basler Zoo. Nur rund zehn der 85 europäischen Zoos mit 329 Geparden haben Nachwuchs. Die vier Basler Gepardenkinder werden im Alter von gut anderthalb Jahren an andere Zoos weitergegeben. So sollen Inzuchtprobleme vermieden werden.

wit/dpa