Geschäftsbelebung Samenspender erhalten gratis Australientrip
Sydney - Die Samenbank hatte in der letzten Zeit zunehmend Einbrüche zu verkraften, berichtete Ruth Keat vom Zentrum für künstliche Befruchtung im ostaustralischen Albury dem Rundfunksender ABC. Grund dafür sei die geänderte Rechtslage, wonach künstlich gezeugte Kinder das Recht haben, die Identität ihrer Väter zu erfahren.
Nun hat sich das Institut ein neues Lockmittel ausgedacht: Geeignete Spender bekommen nun neben dem Flug nach Australien auch noch die Unterkunft bezahlt, auch ein Taschengeld ist im Preis enthalten.
Seitdem das Angebot publiziert wurde - in einer Studentenzeitung im kanadischen Calgary, der Heimatstadt einer der Gynäkologen des Zentrums - kann sich die Samenbank vor Nachfragen kaum mehr retten. Die Reaktion sei "überwältigend" gewesen, sagte Keat. Es seien sogar E-Mails von potenziellen Kandidaten aus der Ukraine und Russland eingegangen.