Bayern: Dobermann attackiert Kinder - DER SPIEGEL
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Bayern Dobermann attackiert Kinder

Ein Hund hat im bayerischen Kleinaitingen zwei Kinder angegriffen und verletzt. Der aus einem Tierheim stammende Dobermann soll zuvor auch seinen Besitzer gebissen und auf der Flucht mehrere andere Personen attackiert haben.
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Kleinaitingen - Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war ein 33-jähriger Mann am Sonntag mit seinen drei Kindern in der Gartenstraße in Kleinaitingen unterwegs, als der Dobermann unvermittelt vor ihm auftauchte. Der Hund griff die fünfjährige Tochter des Mannes an, verbiss sich in deren Kleidung und zerrte sie auf die Fahrbahn.

Während der Vater versuchte, Hund und Tochter zu trennen, biss der Dobermann dem dreijährigen Sohn mehrfach in Kopf und Nacken. Der kleine Junge kam mit Schürfwunden davon, weil ihn seine dicke Wintermütze schützte. Das Mädchen erlitt einen Wadendurchbiss und Prellungen an der Hüfte.

Erst als Passanten eingriffen, konnte das Tier gestoppt werden. Wie die Polizei weiter mitteilte, hatte der Hund kurz zuvor auch seinen 69-jährigen Besitzer gebissen, der ihn erst vor wenigen Wochen aus einem Tierheim zu sich geholt hatte.

Laut einem Bericht der "Augsburger Allgemeinen" soll der Hund auf seiner Flucht weitere Personen angegriffen haben. Derzeit befinde sich der Dobermann in einem Tierheim in Augsburg. Gegen den Besitzer wurde demnach Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung erstattet.

ala/ddp

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