Bayern "Fürstlich schlafen bei Gloria"
Hamburg - Im Ost- und Nordflügel des fürstlichen Schlosses könnte ein Vier- bis Fünf-Sterne-Hotel entstehen, zitiert die "Mittelbayerische Zeitung" den Thurn-und-Taxis-Geschäftsführer Klaus Kirchberger: "100 Zimmer mit gehobenem Standard, der dem Ambiente des Hauses entspricht."
Mit seinen mehr als 500 Räumen sei das Schloss groß genug, heißt es. Unterstützung findet Gloria von Thurn und Taxis auch bei Denkmalschützern: "Vom denkmalpflegerischen Aspekt ist das machbar", sagte Generalkonservator Egon Johannes Greipl der Zeitung. Die Eingriffe in die Substanz hielten sich in Grenzen. So seien etwa der Bibliothekssaal, der sogenannte Asamsaal, sowie der Kreuzgang und das Museum von den Umbaumaßnahmen nicht betroffen. Wann die Arbeiten beendet sein werden, ist bislang unklar.
St. Emmeram gehört zu den berühmtesten Schlössern in Deutschland, heißt es auf der Internetseite des Vereins "Regionalmarketing Oberpfalz in Ostbayern". Von 1812 an residierten dort die Fürsten von Thurn und Taxis. Zuvor war Emmeram ein Teil des Klosters St. Emmeram. Schon in der Vergangenheit hatte Fürstin Gloria den Gebäudekomplex umbauen lassen. So gibt es in dem Schloss inzwischen auch eine Seniorenresidenz und Büros für Anwaltskanzleien.
aki