Begegnungsstätte: Norddeutschlands größter Hindu-Tempel eingeweiht - DER SPIEGEL
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Begegnungsstätte Norddeutschlands größter Hindu-Tempel eingeweiht

Farbenfrohes Fest: In Hannover ist Norddeutschlands größter Hindu-Tempel eingeweiht worden. An der Feierlichkeit nahmen rund 1000 Hindu-Gläubige aus dem In- und Ausland teil. Von außen wirkt der prachtvolle Tempel jedoch wie eine Lagerhalle.
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Hannover - Norddeutschlands größter Hindu-Tempel ist am Sonntag in der Carl-Bruderus-Straße im hannoveraner Stadtteil Badenstedt eröffnet worden. Der Sri Muthumariamman Tempel wurde von einem hinduistischen Oberpriester aus Kanada geweiht. Zu den prachtvollen Feierlichkeiten waren nach Angaben des Tempelvorsitzenden Logeswaran Kuddithamby rund 1000 Hindu-Gläubige aus ganz Deutschland gekommen. "Der Hindu-Tempel ist eine Bereicherung für Hannovers Religionsvielfalt", sagte Bürgermeisterin Ingrid Lange (Grüne) am Sonntag.

Nach hinduistischer Glaubenslehre gilt eine Tempelweihe als ganz besonderes Ereignis und bringt so viel Glück wie mehrere Jahre des Betens. Die von außen eher unscheinbare heilige Stätte wurde in anderthalbjähriger Bauzeit errichtet. In ihrem Inneren befinden sich aufwendig gefertigte Schreine, geschmückt mit bunten Gottheiten.

In Niedersachsen leben derzeit rund 5000 Hindus, davon etwa 300 in der Landeshauptstadt. Die Zeremonien zur Weihe und rituellen Reinigung des Gebäudes dauern bereits seit Donnerstag.

Der "Sri Muthumariamman Tempel" ist der "alldurchdringenden Schöpferin des Lebens" gewidmet. Er liegt in einem Industriegebiet am Stadtrand und bietet Platz für etwa 100 Menschen. In sieben Schreinen können die Gläubigen sieben Gottheiten verehren. Die Kosten von rund 300.000 Euro finanziert der Hannoversche Hindu Kulturverein über einen Kredit und Spenden.

rom/ddp/dpa

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