Bizarre Ehe: Inder heiratet streunende Hündin - DER SPIEGEL
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Bizarre Ehe Inder heiratet streunende Hündin

In einer festlichen Zeremonie hat ein Inder eine streunende Hündin geehelicht. Hintergrund der außergewöhnlichen Trauung: Reue und die Hoffnung, von einer Lähmung geheilt zu werden.
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Neu Delhi - Der Dorf-Astrologe eines indischen Dorfes hat dem Mann zur Hunde-Hochzeit geraten. Denn vor 15 Jahren tötete der 33-jährige Bräutigam zwei Hunde. Danach war er zeitweise gelähmt. Die Hochzeit mit der Hündin soll nun die Tat wiedergutmachen und ihn von seiner Lähmung heilen. Das berichtete die indische Zeitung "Hindustan Times".

Seine "Braut" hat sich der Mann nicht selbst ausgesucht. Seine Verwandten griffen die Hündin auf der Straße auf, badeten sie und zogen ihr ein traditionelles Gewand an. Anschließend wurde in einer festlichen Zeremonie im Tempel geheiratet. Statt eines Eherings gab es ein Halsband für das Tier.

Hochzeiten zwischen Menschen und Tieren sind in abgelegenen Regionen Indiens nicht außergewöhnlich. Die Hindus glauben, damit Schlechtes abwenden zu können. So wurde 2005 auch ein Baby mit einem Hund verheiratet.

Sollte der "Frischvermählte" irgendwann eine Frau heiraten wollen, muss er sich nicht extra von der Hündin scheiden lassen. Das sagen zumindest die Dorfältesten.

nsu/dpa

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