Busunglücke auf Deutschen Autobahnen: Zwei Tote, viele Verletzte
Autobahnunfälle Geisterfahrer rast in Reisebus mit Schülern
Ingolstadt/Weil am Rhein - Auf der A9 war ein mit etwa 45 Jugendlichen besetzter Bus nahe Ingolstadt unterwegs, als er nach einem Überholvorgang von der Fahrbahn abkam, eine Böschung hinabrutschte und auf die Seite fiel.
Ein Insasse starb an der Unglücksstelle, drei Menschen wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. 32 Insassen erlitten leichte Verletzungen. Die Schwerverletzten wurden mit Hubschraubern in umliegende Kliniken gebracht. Die meisten Jugendlichen konnten sich selbst aus dem Wrack befreien. Die Bergung dauerte am Morgen noch an.
Zweiter Unfall durch Geisterfahrer verursacht
Nahe Weil am Rhein in Baden-Württemberg ist zudem ein Geisterfahrer auf der A5 frontal in einen mit Schülern voll besetzten Reisebus gerast.
Der 32 Jahre alte Geisterfahrer kam bei dem Unfall kurz vor 4 Uhr am Samstag ums Leben, wie die Polizei in Lörrach mitteilte. In dem Bus, in dem eine Berufsschulklasse aus Essen unterwegs war, wurden der 49-jährige Fahrer und ein Schüler nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt.
Die Schüler sowie ihr Begleiter waren auf der Heimreise von einem Urlaub in Italien, wie die Polizei berichtete. Sie wurden an eine Raststätte gebracht und betreut. Später sollten sie die Heimreise in einem Ersatzbus fortsetzen.
Die A5 war in nördlicher Richtung für mehrere Stunden voll gesperrt. Die näheren Umstände für die Falschfahrt sind laut Polizei noch unklar. Zuletzt hatte es in Deutschland immer wieder tödliche Unfälle mit Geisterfahrern gegeben.