Chemnitz: Flüchtlingsrat sagt Festival ab - DER SPIEGEL
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Nach Krawallen in Chemnitz Flüchtlingsrat sagt Festival ab

Nach den Ausschreitungen in Chemnitz hat der Sächsische Flüchtlingsrat entschieden, ein Sommerfest abzusagen. Man könne die Sicherheit der Besucher nicht garantieren.
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Die Krawalle der vergangenen Tage haben den Sächsischen Flüchtlingsrat dazu veranlasst, das "SommerTraum Open Air" am Samstag in Chemnitz abzusagen. Man sehe sich als Veranstalter nicht in der Lage, die Sicherheit der Besucher zu garantieren, teilte der Verein mit .

Grund für diese Einschätzung sind demnach auch die für den Samstag angekündigten Kundgebungen. Die AfD etwa hat zu einem Trauermarsch aufgerufen.

"Wir bedauern diese Entscheidung sehr, möchten aber darauf hinweisen, dass es sich mitnichten um eine Kapitulation gegenüber dem Nazimob handelt", heißt es in der Meldung des Flüchtlingsrates. Die Bilder und Erlebnisse seit Sonntag seien für viele Schutzsuchende kaum zu ertragen gewesen.

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Der Freistaat Sachsen hat nach den Krawallen die Hilfe der Bundespolizei angefordert. Wie die Polizei in Chemnitz mitteilte, bekommen die eigenen Beamten bereits am Donnerstag beim Bürgerdialog "Sachsengespräch" mit Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und einer Demonstration der rechtsextremen Gruppierung "Pro Chemnitz" auswärtige Unterstützung.

jpz

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