"Costa Concordia": Küstenwache sucht noch 29 Vermisste - DER SPIEGEL
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"Costa Concordia" Küstenwache sucht noch 29 Vermisste

Die Zahl der Vermissten nach dem Kreuzfahrtunglück in Italien hat sich von 16 auf 29 erhöht. Nach Angaben der Küstenwache wird nach vier Besatzungsmitgliedern und 25 Gästen des havarierten Schiffes "Costa Concordia" gesucht.
Sinkende "Costa Concordia": Von 29 Menschen fehlt ein Lebenszeichen
Sinkende "Costa Concordia": Von 29 Menschen fehlt ein Lebenszeichen

Sinkende "Costa Concordia": Von 29 Menschen fehlt ein Lebenszeichen

Foto: ANDREAS SOLARO/ AFP
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Rom - Drei Tage nach dem Schiffsunglück vor der Insel Giglio hat die italienische Küstenwache die Zahl der Vermissten nach oben korrigiert. Bisher war sie von 16 ausgegangen, am Montagabend gab sie bekannt, dass bislang von 29 Menschen ein Lebenszeichen fehlt. Dabei handelt es sich um 25 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder, wie der Chef der Küstenwache, Admiral Marco Brusco, im staatlichen italienischen Fernsehen sagte. Eine Erklärung für den Anstieg machte er nicht.

Erst am Nachmittag hatte die Polizei die Zahl der deutschen Vermissten von elf auf zwölf erhöht. Eine Sprecherin des bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) bestätigte, dass es nach der Havarie der "Costa Concordia" vor der toskanischen Küste einen "Vermisstenfall in Bayern" gebe. Bisher wurden insgesamt sechs Leichen geborgen.

Die lokalen Behörden gehen davon aus, dass das Wetter bis Mittwoch gut bleibt. Die Rettungsarbeiten könnten auf jeden Fall bis dann fortgesetzt werden. Der italienische Umweltminister Corrado Clini sagte am Montagabend, bislang gebe es keine Anzeichen dafür, dass Treibstoff ins Meer geflossen sei.

Die "Costa Concordia" war Freitagnacht vor der toskanischen Küste auf einen Felsen aufgelaufen und gekentert. An Bord waren etwa 4200 Menschen, darunter 566 Deutsche.

aar/dapd/AFP/dpa