Eigenlob: Dieter Bohlen wechselt gern Windeln - DER SPIEGEL
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Eigenlob Dieter Bohlen wechselt gern Windeln

Musikproduzent Dieter Bohlen hält sich für den perfekten Papa. In einem Interview preist er die Vorzüge des Vaterdaseins und spricht über seine innige Beziehung zu Sohn Maurice, dem "Präsidenten von Tötensen".
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Berlin - Im Gespräch mit der Berliner Zeitung "B.Z." gab Bohlen jetzt Details aus seinem Familienleben preis. Demnach wechselt der 51-Jährige gern die Windeln seines Sohnes Maurice. "Ich kann das super. Das glaubt mir jetzt zwar keiner, aber ich bin der perfekte Windelwechsler", so der Musiker. Den harten, schroffen Bohlen gäbe es zu Hause nicht. "Ich glaube, wie es jeder Vater von sich glauben sollte, dass ich der beste Vater auf der Welt bin. Ich mache alles für meine Kinder."

Die Geburt des Sohnes habe ihn verändert, er sehe viele Dinge ganz anders als früher. Und gibt sich reumütig: Sein größter Fehler sei es gewesen, seine erste Frau zu verlassen. "Man kann keine Frau mit drei Kindern verlassen. Das ist etwas, was ich in meinem Leben nie wieder tun würde." Auch mit den wilden Partys sei inzwischen Schluss. "Das gibt es nicht mehr", so der Musikproduzent trocken. "Ich bin am liebsten zu Hause." Dort bringt er den fünfeinhalb Monate alten Sohn Maurice zum Lachen, indem er ihn den "Präsidenten von Tötensen" nennt.

Als Jury-Mitglied bei der RTL-Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" fällt Bohlen wie gewohnt die Rolle des unmissverständlich harten Kritikers zu. "Wenn ich nur Komplimente ausschütte, funktioniert die ganze Show nicht. Natürlich wäre es viel einfacher, wenn man sich wie eine Jeanette Biedermann da hinsetzt, jeden lobt. Aber das bringt ja keinen nach vorn", so der Produzent. Seinen eigenen Kindern würde er immer raten: "Macht alles, aber geht nicht ins Showgeschäft! Das ist knüppelhart."

Die Hochzeit mit seiner Freundin Estefania sei geplant, es gebe jedoch keinen festen Termin. "Für mich wird es keine Frau nach Estefania mehr geben. Ich möchte mit ihr zusammen bleiben", so Bohlen. Das Weihnachtsfest werde man besinnlich begehen. Estefania sei "eine tolle Dekorateurin" und habe bereits das ganze Haus geschmückt. "Wir machen den Kamin an, gucken ins Feuer. Dann kochen wir zusammen."