Endlich raus Letzte Sektenmitglieder verlassen Erdloch
Moskau - Der Gesundheitszustand der neun Gläubigen ist den Umständen entsprechend "zufriedenstellend", wie ein Behördensprecher am Freitag im Gebiet Pensa, 600 Kilometer südöstlich von Moskau, mitteilte. Die Menschen seien davon überzeugt worden, dass von den Leichen zweier zuvor in den Höhlen gestorbener Frauen eine große Infektionsgefahr ausgehe.
Anfang November waren insgesamt 35 Personen in die an einem Berghang gelegene Höhle gestiegen, um sich auf das von ihnen für Mai erwartete Ende der Welt vorzubereiten. Die Sektierer drohten, Gaskanister explodieren zu lassen, falls Polizisten sie gewaltsam befreien wollten.
Zuletzt kehrten im April elf Mitglieder ans Tageslicht zurück. Der Sektenführer wurde im November vorübergehend in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.
jdl/dpa/AP