Kein Weiser aus dem Morgenland Unfallfahrer versteckt sich in Weihnachtskrippe
In Großbritannien durchbrach ein offenbar alkoholisierter Mann mit einem Mini Cooper ein Metallgeländer an einer Straße. Doch anstatt sich zu stellen, versteckte er sich in einer Weihnachtskrippe. Zwischen Heuballen und dem Christkind wollte der Unfallfahrer in der nordenglischen Kleinstadt Tadcaster der Polizei entkommen, wie unter anderem der "Telegraph " schreibt.
Doch das ging schief: In dem rund 200 Meter vom Unfallort entfernten Stall mit der Krippe entdeckten die Polizisten schließlich den Unfallfahrer. Ein Bild des verunglückten Wagens versah die Polizei auf Twitter mit dem Zusatz #überdiegrenzeundfestgenommen.
Twitter-Nutzer Paul Cording, laut Profil selbst Straßenpolizist in der Gegend, postete auch ein Bild des vermeintlich sicheren Unterschlupfes:
In den sozialen Netzwerken ließ der Spott über den Alkoholfahrer nicht lange auf sich warten. "Offensichtlich keiner der drei Weisen", schrieb einer.
"Schande, dass 'in der Herberge kein Platz war'", lästerte ein anderer in Anspielung auf die Weihnachtsgeschichte. "Hätte dann eine andere Geschichte werden können."
Selbst die britische Verkehrsbehörde nutzte im "Telegraph" den skurrilen Vorfall, um vor Alkohol am Steuer zu warnen. Einer von zehn Autofahrern sei demnach auch nach mehr als zwei alkoholischen Getränken noch bereit, selbst zu fahren, hieß es unter Berufung auf Studien.
Twitter-Nutzer Cording drückte es in einem Tweet an seine Kollegen direkter aus - inklusive Wortspielen zu Weihrauch, Myrrhe und Gold, den Gaben der heiligen drei Könige.