Erfindung von Friedrich Soennecken Google feiert den Locher
Google Doodle zum Locher
Foto: GoogleZum Ersten ist es praktisch: Wer wichtige Unterlagen aufbewahren und in einem Ordner abheften will, kann die Papiere entweder in Klarsichtfolien schieben - oder fix zwei Löcher in den Rand stanzen. Die haben (bei richtiger Handhabung) garantiert den richtigen Abstand, um perfekt in den Ordner zu passen.
Zum Zweiten kann es Spaß machen: Party geplant? So eine, bei der es sich lohnt, Konfetti in die Luft zu schmeißen (und man selbst im Idealfall nicht all die kleinen Papierschnipsel wieder aufkehren muss)? Dann braucht es nicht mehr als Papier, möglichst in mehreren Farben, einen Locher und ein bisschen Zeit. Fertig ist der Konfettiregen.
Ohne den Locher würde also definitiv etwas fehlen. Aber zum Glück gibt es ihn ja, und das schon seit 131 Jahren. An diesem Dienstag feiert Google das Jubiläum des Lochers, "ein unterschätztes - aber unverzichtbares - Produkt des deutschen Ingenieurwesens", wie es dazu heißt. Als Erfinder des Lochers gilt Friedrich Soennecken: Der brachte erst den Aktenordner auf den Markt und bekam am 14. November 1886 dann das passende Patent für den Papierlocher für Sammelmappen.
Auf der Startseite von Google sehen an diesem Dienstag deshalb zahlreiche Internetnutzer weltweit ein hüpfendes Blatt Papier, dem mittels Locher zwei Augen verpasst werden. Für das Design war Gerben Steenks verantwortlich.