Expedition: Fürst Albert erobert den Nordpol - DER SPIEGEL
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Expedition Fürst Albert erobert den Nordpol

Abenteuer Arktis: Mit einem Hundeschlitten ist der monegassische Regent Albert II. heute von Russland in Richtung Nordpol aufgebrochen. Das ehrgeizige Ziel des Fürsten: Mit seinem Ausflug ins Eis will er auf die Umweltgefahren für die Region aufmerksam machen.
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Moskau/Monaco - Von der warmen Côte d'Azur ans eisige Nordpolarmeer: Albert II. von Monaco hat heute die russische Polarstation Barneo in Richtung Nordpol verlassen. Dies teilte der in Barneo forschende russische Wissenschaftler Dmitri Tschparo der Nachrichtenagentur AFP in einem Telefon-Interview mit.

Zusammen mit acht Begleitern, sechs Schlitten und 42 Hunden werde der Fürst die 92 Kilometer zurücklegen und sein Ziel vermutlich am Sonntag erreichen, hieß es. Albert sei "in ausgezeichneter Form", betonte Tschparo, "voller Energie und hofft auf den Erfolg".

Die Expedition des 48-Jährigen ist dabei keineswegs nur eine willkommene klimatische Abwechslung oder ein Abenteuer aus Langeweile. Der Sohn des im vergangenen Jahr verstorbenen Fürsten Rainer III. Fürst von Monaco will mit der Tour auf die Gefahren für die Eisregion durch die globale Erderwärmung aufmerksam machen. Gleichzeitig wandelt er damit auf den Spuren seines Urahnen Albert I.: Dieser galt mit seinen Spitzbergen-Expeditionen Anfang des vergangenen Jahrhunderts als Pionier in Sachen Umweltschutz und Ozeanografie.

ala/AFP