Extrem-Winter: Peruanische Regierung ruft Notstand aus - DER SPIEGEL
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Extrem-Winter Peruanische Regierung ruft Notstand aus

Zehn Grad im Urwald, minus 23 Grad in den Höhenlagen - Peru wird von einem besonders harten Winter heimgesucht. Mehr als 400 Menschen sind bereits gestorben. Die Regierung erklärte nun den Notstand in weiten Teilen des Landes.
Elendsviertel in Lima: Eine Familie sucht Hilfe bei einer Gesundheitsstation
Elendsviertel in Lima: Eine Familie sucht Hilfe bei einer Gesundheitsstation

Elendsviertel in Lima: Eine Familie sucht Hilfe bei einer Gesundheitsstation

Foto: ENRIQUE CASTRO-MENDIVIL/ REUTERS
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Lima - Es ist einer der strengsten Winter seit Jahrzehnten. Mit der Ausrufung des Notstands hat die peruanische Regierung nun auf die extreme Wetterlage reagiert. Die Maßnahme solle die Bereitstellung von Lebensmitteln, Decken, Medikamenten und Impfstoffen erleichtern, sagte Gesundheitsminister Oscar Ugarte.

Der Notstand gilt in mehr als der Hälfte des Landes. Bis Sonntag sind nach einem Bericht der Zeitung "La República" in diesem Winter bereits mehr als 400 Menschen der Kälte zum Opfer gefallen. Die meisten seien an Grippe gestorben.

Besonders kritisch war die Lage in den Anden in Lagen über 3000 Metern, wo die Temperaturen bis auf minus 23 Grad sanken. Aber auch in den tiefer gelegenen Urwaldgebieten, wo die Menschen auf Temperaturen von normalerweise 30 Grad und mehr eingestellt sind, wurden zeitweise nur noch 10 Grad gemessen. Die Bürger der Hauptstadt Lima froren bei Temperaturen von nur etwa acht Grad. So kalt war es in der Millionenstadt am Pazifik seit 46 Jahren nicht mehr.

böl/dpa-AFX

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