Fesch in Berlin: Niklas, 18, aus Berlin
Niklas könnte auch als Model durchgehen: der blasse Teint, die zarte Statur, der lässige Gang. Angesprochen auf den Vergleich kann Niklas nur grinsen. "Nein, nein", sagt er. "Ich gehe noch zur Schule."
Am kommenden Donnerstag wird sich Niklas eine der Laufstegschauen ansehen. Mode ist ihm wichtig. "Sie bietet so viele Möglichkeiten, sich auszudrücken", sagt er. Bei der Farbwahl ist Niklas seit knapp drei Jahren wenig experimentell: Alles muss schwarz sein.
Mein Outfit soll…
…mich heute vor allem warm halten. Mein Mantel ist ein bisschen Oversize-Look, aber ich liebe ihn. Er ist von meinem Großvater.
Ich würde niemals…
…Kleidung in den Farben Gelb oder Pink tragen. Und auch keine bedruckten Shirts. Am schlimmsten sind die mit einem Spruch oder Modewörtern. Das ist für mich eine viel zu direkte, viel zu einfache Aussage. Ich drücke mich lieber durch die Art meiner Kleidung aus.
Ich gehe nicht auf die Straße, ohne…
…meine Haare gerichtet zu haben. Einmal im Monat gehe ich zum Friseur, ich muss nur noch 'wie immer' sagen.
Mein teuerstes Kleidungsstück…
…ist wohl der Mantel von meinem Großvater. Er ist von Mientus und hat sicher mal 300 Mark gekostet. Abgesehen davon sind meine Schuhe wohl das teuerste: Sie haben bei Cos 125 Euro gekostet.
Mein modisches Vorbild ist…
…niemand Bestimmtes. Ich lasse mich von Fotos bei Tumblr, Facebook oder auf Plakaten inspirieren.