Fesch in Berlin: Sarah, 25, aus Berlin
Schon die Eröffnungsschau der Berliner Fashion Week wollte sich Sarah nicht entgehen lassen. "Hien Le hat leichte, wehende Stoffe gezeigt", sagt sie. Sarah ist Modebloggerin, hat in Berlin Design studiert und will zum 1. März ihr eigenes Label gründen. Bis dahin besucht sie Seminare zum Thema Selbständigkeit.
Mein Outfit soll…
…heute einfach nur problemlos sein. Nicht zu warm, weil es im Fashionzelt ja sehr heiß ist. Und nicht die allerbesten Pumps. Ich bin während der Fashion Week viel unterwegs und da will ich mir keine Blasen laufen.
Ich würde niemals…
…eine Glatze tragen. Aber sonst bin ich ziemlich experimentierfreudig. Ich hatte schon mal einen Irokesenschnitt, das sah echt gut aus. 30 Zentimeter hoch, ich war ein Stylo-Punk.
Ich gehe nicht auf die Straße ohne…
…Brille oder Kontaktlinsen. Ich hasse es, wenn ich nicht richtig sehen kann. Heute habe ich zum ersten Mal Linsen ausprobiert, es hat eine Weile gedauert, bis ich das hingekriegt habe. Normalerweise trage ich eine Vogue-Brille mit schwarzem Rand.
Mein teuerstes Kleidungsstück…
…ist meine Tasche. Sie ist von Liebeskind und war ein Weihnachtsgeschenk von meiner Mama. Ich schätze, sie hat zwischen hundert und zweihundert Euro gekostet. Für die Fashion Week ist sie ideal, weil sie so groß ist. Da passen perfekt die kostenlosen Zeitschriften oder Geschenktütchen der Designer hinein.
Mein modisches Vorbild ist…
…inzwischen nicht mehr Vivienne Westwood. Früher fand ich sie richtig gut, heute sind mir ihre politischen Statements zu verrückt. Ich bin noch zu jung, um das ernst zu nehmen. Wenn ich nach Inspiration suche, schaue ich momentan vor allem auf Folklore-Labels, ich mag zum Beispiel Sportalm aus Österreich.