Fesch in Berlin: Stefania, 30, aus Italien
Stefania arbeitet als Verkäuferin in einem Berliner Klamottenladen, in ihrer Freizeit entwirft sie Latex-Mode: einen Minirock, eine Maske, ein Halsband trägt sie gerade in ihrer Tasche und präsentiert die Stücke voller Stolz. "Kein Fetisch", sagt sie.
Stefania hat in ihrer Heimat Italien Design studiert. Sie hat Verwandte in Deutschland und lebt seit knapp fünf Jahren in Berlin.
Mein Outfit soll…
…Farbe bringen. Ich wollte kein trauriges Schwarz tragen, deshalb habe ich mich für diesen bunten Mix entschieden.
Ich würde niemals…
…Leggings ohne ein langes Oberteil tragen. Einfach so den Popo zeigen? Das war vielleicht in den achtziger Jahren im Fitnessstudio okay, aber heute sicher nicht mehr. Das zeugt von schlechtem Geschmack.
Ich gehe nicht auf die Straße ohne…
…geschminkt zu sein. Ich will nicht mich selber zeigen, wenn ich rausgehe. Sondern nur ein Image. Eins, das nicht klassisch, nicht normal ist.
Mein teuerstes Kleidungsstück…
…sind meine Doc Martens. Ich habe sie 2010 für 150 Euro gekauft und trage sie seitdem sehr oft. Sie sind einfach wahnsinnig bequem.
Mein modisches Vorbild ist…
…ganz sicher niemand. Ich hasse diese Vorbildfunktion von Prominenten. Nur weil Lady Gaga einen pinkfarbenen Hut trägt, müssen den danach alle tragen? Nein, danke. Ich mag meinen bunten Mix von Stilen. Ich weiß gar nicht, wie die VIPs aussehen.