Frauenmörder bei Datingshow in der Türkei muss Sendung verlassen - DER SPIEGEL
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Eklat im türkischen Fernsehen Angeblicher Frauenmörder fliegt aus Datingshow

Schock bei einer türkischen Datingshow: Ein Kandidat hat sich vor laufenden Kameras als Mörder seiner ersten beiden Ehefrauen geoutet. Eine mögliche dritte Partnerin müsse sich aber keine Sorgen machen, beteuert er.
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Hamburg - Eifersucht, das war angeblich das Motiv für seinen ersten Mord. Deshalb habe er seine erste Ehefrau und Cousine umgebracht, gestand jetzt ein 62-Jähriger im türkischen Fernsehen einem Millionenpublikum . Seine zweite Frau - die habe auch nicht überlebt, allerdings sei das keine Absicht gewesen, beteuerte er. Er habe sie versehentlich tödlich verletzt, als er "eine Axt schwang".

Sein Geständnis in der Sendung des Fernsehsenders Flash-TV hat aber auch noch aus einem anderen Grund für Entsetzen gesorgt: Der Mann war Kandidat einer Datingshow und wollte vor den Kameras seine dritte Ehefrau finden.

Die müsse aber keine Angst vor ihm haben. Er werde es nicht wieder tun, versicherte der glatzköpfige Mann - dann wurde er vom schockiert wirkenden Moderator zum Verlassen der Partnerbörse aufgefordert. In einem anschließenden Interview sagte der 62-Jährige der Zeitung "Habertürk", er habe die traurige Erfahrung gemacht, dass Frauen ihm den Rücken kehrten, sobald er ihnen erzählte, "dass ich meine früheren Frauen umgebracht habe".

Nachdem er in beiden Fällen wegen Amnestien auf freien Fuß gekommen sei, suche er nun eine Partnerin und wolle offen mit seiner Vergangenheit umgehen. "Ich habe 14 Jahre im Gefängnis verbracht", sagte er in dem Interview weiter. Offizielle Dokumente legte er für seine Geschichte in der Sendung nicht vor.

vks/dpa/AFP

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