Freudenfeuer in Edenbridge: Lance-Armstrong-Figur wird verbrannt - DER SPIEGEL
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Traditionelles Freudenfeuer Diesmal wird Lance Armstrong brennen

Die Bürger im britischen Edenbridge veranstalten jährlich ein großes Freudenfeuer - auf Kosten von Prominenten: Riesengroße Statuen werden aufgebaut und dann mit Genuss abgefackelt. In diesem Jahr muss Ex-Radstar Lance Armstrong dran glauben.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Edenbridge - Lance Armstrong ist knapp zehn Meter hoch, er schaut grimmig drein, sein Tour-de-France-Pokal ist kaputt, er hält ein Schild in der Hand, darauf steht in riesiger Schrift: "Rennrad zu verkaufen - wird nicht länger benötigt".

Am kommenden Samstag wird die riesige Armstrong-Figur brennen - und zwar als Teil des jährlichen Freudenfeuers im britischen Edenbridge, Kent. Bis dahin wird sie noch mit benzingetränktem Zeitungspapier und Feuerwerkskörpern gefüllt, wie der "Telegraph" schreibt. Tausende Zuschauer werden dem Spektakel beiwohnen.

Immerhin befindet sich Armstrong in bester Gesellschaft: Im vergangenen Jahr musste Fußballer Mario Balotelli dran glauben, sein Kollege Wayne Rooney war auch schon dabei (samt Shrek-Ohren). 2009 hatte Katie Price die zweifelhafte Ehre, abgebrannt zu werden, auch Cherie Blair stand schon in Flammen.

Dass die Wahl in diesem Jahr auf Armstrong fiel, ist leicht zu erklären: Dem ehemaligen Radstar wurden vor kurzem alle sieben Tour-de-France-Titel aberkannt. Zuvor hatte die US-Antidoping-Agentur Usada in einem Bericht die Dopingpraktiken Armstrongs detailliert aufgelistet.

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