Gefangen im Keks-Topf: Der Bär hat's schwer - DER SPIEGEL
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Topf-Debakel: Schwarzbär in Not

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Gefangen im Keks-Topf Der Bär hat's schwer

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Eindeutig zu tief in den Bottich geschaut: Ein kleiner Schwarzbär aus New Jersey konnte offenbar gar nicht genug bekommen von gewissen Crackern, die in einem Plastikgefäß verstaut waren. Er steckte nicht nur sein Maul, sondern gleich den ganzen Kopf in den Krug - und blieb stecken.

In Panik rannte der knapp 13 Kilo schwere Bär los, kletterte hoch auf einen Baum und verharrte dort mit dem lästigen Ding auf dem Kopf. Auf Annäherungsversuche von Tierrettern reagierte das Junge extrem nervös. Deshalb beschlossen Biologen, den akustisch wie olfaktorisch isolierten Bären vom Baum zu holen. Feuerwehrmänner befreiten das Tier schließlich von der Cracker-Dose.

Ein Sprecher der örtlichen Umweltschutzbehörde sagte, der sechs Monate alte Bär habe das Behältnis vermutlich in einer Mülltonne in Ringwood, New Jersey, entdeckt und herausgezerrt. Es sei zur Aufbewahrung von Trockenfutter genutzt worden und der Bär habe die Reste davon vertilgt.

Schon 2010 war dem Bären "Jarhead" ("Topfkopf") aus Florida das gleiche Missgeschick passiert. Auch er war gerade mal ein halbes Jahr alt und hatte im Müll gewühlt.

ala