Leere Geldautomaten in Griechenland Zehnjähriges Mädchen schenkt Eltern das Taschengeld
Brief einer Zehnjährigen: "Falls ihr sie braucht, ich habe auch noch Münzen"
Foto: Tasos E.Damit hatte Tasos E. nicht gerechnet. "Oops! Eine kleine Überraschung hat vor dem Zubettgehen auf uns gewartet", schrieb der Grieche auf Facebook. Seine zehnjährige Tochter habe einen handgeschriebenen Brief und Bargeld auf dem Bett ihrer Eltern hinterlassen, berichtete E. dem befreundeten SPIEGEL-ONLINE-Autor Giorgos Christides.
"Ich gebe euch das Geld, weil die Situation nicht so einfach oder gut und erfreulich ist", schrieb das Mädchen angesichts der Finanzkrise in Griechenland. "Menschen in Schlangen stundenlang vor Geldautomaten stehen zu sehen, um 60 Euro abzuheben."
Auf den Brief habe seine Tochter 55 Euro gelegt, sagt E. Falls das nicht reichen sollte, wäre das Mädchen auch bereit, noch mehr zu geben. "Falls ihr sie braucht, ich habe auch noch Münzen", endet ihr Schreiben.