Heimenkirch im Allgäu: Holzpenis steht im Kreisverkehr - DER SPIEGEL
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Heimenkirch in Bayern Steht ein Penis im Allgäu – dieses Mal im Kreisverkehr

In Bayern sind gewaltige Penisschnitzereien offenbar im Trend. In einer weiteren Gemeinde im Allgäu ist ein Phallus aus Holz aufgetaucht. Der Bürgermeister findet, die Statue passe zu seiner Gemeinde.
Grünten: Der wohl berühmteste Holzpenis war vielleicht Vorbild für den Holzpenis von Heimenkirch (Archivbild)
Grünten: Der wohl berühmteste Holzpenis war vielleicht Vorbild für den Holzpenis von Heimenkirch (Archivbild)

Grünten: Der wohl berühmteste Holzpenis war vielleicht Vorbild für den Holzpenis von Heimenkirch (Archivbild)

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa
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Am Grünten stand einer, in Taldorf bei Ravensburg ebenfalls – und nun ragt auch im bayerischen Heimenkirch einer in die Höhe: Im Allgäu ist erneut ein großer Holzpenis aufgetaucht, dieses Mal mitten in einem Kreisverkehr.

Wer hinter dem »Kunstwerk« stecke, wisse er nicht, sagte der Bürgermeister von Heimenkirch, Markus Reichart (Grüne), am Freitag. »Aber das passt doch: Wir sind eine starke und potente Gemeinde – und jetzt ist die Zeit für Frühlingsgefühle.«

Zunächst hatte die »Allgäuer Zeitung«  über die Skulptur berichtet. Er habe es abgelehnt, den Penis abbauen zu lassen, sagte Reichart. Ob die Statue damit zumindest von behördlicher Seite stehen bleiben darf, ist unklar.

In der Region um das angrenzende Allgäu tauchen immer wieder solche Phallusskulpturen auf. Anfang Januar wurde ein ähnlicher Holzpenis nahe Ebratshofen im bayerischen Landkreis Lindau aufgestellt. Auch hier ist nicht bekannt, von wem.

Die bekannteste Skulptur dieser Art steht auf dem 1738 Meter hohen Grünten in den Allgäuer Alpen in Bayern. Zuletzt hatte dieser Holzpenis sogar international Aufmerksamkeit ausgelöst, als er innerhalb weniger Wochen erst umfiel, dann wieder aufgerichtet wurde und schließlich unter mysteriösen Umständen verschwand. Der Holzpenis wurde später ersetzt, dann zersägt und von Unbekannten wieder zusammengesetzt. Der Künstler oder die Künstlerin hinter dem Werk ist auch hier bisher unbekannt.

ptz/dpa

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