Hitze in Australien: Die Autobahn schmilzt, der Wald brennt - DER SPIEGEL
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Feuer in Australien: Brandbekämpfung aus der Luft

Foto: SMITH/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Hitzewelle in Australien Die Autobahn schmilzt, der Wald brennt

Hohe Temperaturen sind die Australier gewöhnt - aber was derzeit im Südosten des Landes passiert, hat es in sich. Bei mehr als 42 Grad weicht der Asphalt auf. Und es gibt erste Brände.
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Während der Osten der USA über Eiseskälte und Schneemengen stöhnt, plagen die Menschen an der Ostküste Australiens gänzlich andere Wetterprobleme. Heftige Buschbrände bei hochsommerlichen Temperaturen halten dort die Einsatzkräfte in Atem.

In Currum Downs, einem südöstlichen Vorort von Melbourne, bildete sich am Samstagnachmittag (Ortszeit) zeitweilig eine kilometerbreite Feuerfront, wie die australische Nachrichtenagentur AAP meldete. Mindestens ein Wohnhaus sowie mehrere Schuppen und Zäune wurden zerstört oder beschädigt.

Das Hitzewetter im australischen Hochsommer begünstigt die Ausbreitung der Flammen. In Adelaide, der Hauptstadt Südaustraliens, wurden am frühen Samstagmittag 42,3 Grad Celsius gemessen. Für Sonntag hofften die Behörden auf sinkende Temperaturen.

Hubschrauber warfen über der Brandzone nahe Melbourne Wasserladungen ab. Feuerwehrleute versuchten, brennende Bäume zu fällen. Sie richteten sich darauf ein, den Kampf gegen die Flammen die ganze Nacht zum Sonntag fortsetzen zu müssen.

Neben dem Bundesstaat Victoria mit der Hauptstadt Melbourne wurden auch aus dem benachbarten Südaustralien Brände gemeldet. In der Gemeinde Sherwood wurde ein Feuerwehrtrupp zeitweilig in seinem Fahrzeug von Flammen eingeschlossen, blieb aber unversehrt. Nach Angaben der Brandschutzbehörden standen 8000 Hektar Gras- und Buschland in Flammen.

Auch jenseits der Brandgefahr sorgen die extremen Temperaturen bei den Behörden für Aufregung. So musste ein zehn Kilometer langer Abschnitt eines Highways in Victoria teilweise für Reparaturarbeiten gesperrt werden . Durch die Hitze hatte sich der Asphalt soweit erweicht, dass Abschnitte für Autos nicht mehr befahrbar waren. Die Polizei warnte per Tweet vor den zu erwartenden Behinderungen.

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jok/dpa/Reuters