Indien Fast hundert Menschen sterben durch Blitzeinschläge
Gewitter über Mumbai (Archiv)
Foto:Rajanish Kakade/ AP
Durch zahlreiche Blitzeinschläge sind in Indien binnen zwei Tagen fast hundert Menschen getötet worden. In einem nächtlichen Sturm im östlichen Bundesstaat Bihar kamen nach Behördenangaben mindestens 56 Menschen ums Leben, weitere 28 wurden verletzt. Aus den Nachbarstaaten Uttar Pradesh, Jharkand und Madhya Pradesh wurden mindestens 37 Tote binnen zwei Tagen gemeldet.
Die meisten Opfer seien Landwirte und Obdachlose, die unter freiem Himmel von Gewittern überrascht wurden, sagte ein Behördensprecher. Sie starben demnach meist durch Blitzeinschläge. Der indische Regierungschef Narendra Modi erklärte im Kurznachrichtendienst Twitter, der Tod so vieler Menschen schmerze ihn tief.
Jährlich kommen in Indien Tausende Menschen durch Blitze ums Leben, die meisten sind Bauern. Vor allem in der Monsun-Saison zwischen Juni und Oktober ereignen sich viele Blitzeinschläge.
Zahlreiche Bauern forderten die Regierung laut einem Bericht des "Guardian" nun auf, die Landwirte, die bei ihrer Arbeit ein hohes Risiko eingehen, besser zu unterstützen.