Köln: Fliegerbombe erfolgreich entschärft - DER SPIEGEL
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Weltkriegs-Altlast Fliegerbombe in Köln entschärft

Tausende Menschen mussten in Köln ihre Häuser verlassen. Bauarbeiter hatten zuvor eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Mittlerweile ist der Blindgänger unschädlich gemacht worden.
Die entschärfte Fliegerbombe
Die entschärfte Fliegerbombe

Die entschärfte Fliegerbombe

Foto: Marius Becker/ dpa
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Die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat einen Teil der Kölner Innenstadt zeitweise lahmgelegt. Mehrere Tausend Beschäftigte mussten im Stadtteil Deutz ihre Büros verlassen, etwa 1100 Anwohner ihre Wohnungen. Etwa 150 Züge der Deutschen Bahn waren durch die Sperrung der Hohenzollernbrücke verspätet oder fielen aus.

Die Zehn-Zentner-Bombe war am Morgen auf einer Baustelle zwischen dem ICE-Bahnhof Köln-Deutz und der Kölner Messe entdeckt worden. In der Umgebung befinden sich viele Unternehmens- und Verwaltungszentralen. Am Nachmittag konnte die Bombe schließlich entschärft werden. Sprengstoffexperten hätten Bombe unschädlich gemacht, teilte die Stadt mit.

Zuvor hatte auch der Fernsehsender RTL seinen Hauptsitz in den Messehallen räumen müssen. Der Sendebetrieb ging wie geplant weiter, da RTL ab 14 Uhr nur aufgezeichnetes Programm sendete.

Etwa 2000 Mitarbeiter der Stadt Köln mussten ihren Arbeitsplatz räumen. Dazu kamen 800 Beschäftigte aus der Unternehmenszentrale des Chemiekonzerns Lanxess. Auch einige Wohnstraßen mussten evakuiert werden.

Im vergangenen Jahr war ganz in der Nähe schon einmal eine Bombe gefunden worden. Bei einer anderen Entschärfung ebenfalls 2015 hatten sogar 20.000 Kölner ihre Häuser räumen müssen.

Polizisten sperren den Fundort ab

Polizisten sperren den Fundort ab

Foto: Marius Becker/ dpa
apr/dpa