Massenpanik: Dutzende Menschen tot getrampelt - DER SPIEGEL
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Massenpanik Dutzende Menschen tot getrampelt

Rund 3000 Menschen standen Schlange und warteten auf Lebensmittelmarken, dann brach in der Menge Panik aus: In Indien sind bei einem Ansturm von Hochwasser-Opfern auf ein Nothilfezentrum mindestens 43 Menschen ums Leben gekommen.
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Madras - Nach indischen Medienberichten gab es in der Hilfseinrichtung für Flutopfer in der Stadt Madras außerdem etwa 50 Verletzte.

In dem Gebäude sollten Lebensmittelmarken verteilt werden, sagte Polizeisprecher C. Sylendra Babu. Warum es dann im Verlauf zu einer der Massenpanik kam, blieb zunächst unklar. In einem Medienbericht hieß es, es habe unter den Wartenden das Gerücht gegeben, dass keine Coupons mehr ausgegeben würden. Anderen Meldungen besagen, die Panik sei ausgebrochen, als plötzlich heftiger Regen einsetzte.

Madras ist die Hauptstadt des südindischen Unionsstaats Tamil Nadu, der seit zwei Monaten von schweren Unwettern und Überschwemmungen heimgesucht wird. Mindestens 430 Menschen kamen dabei ums Leben, eine halbe Million wurde obdachlos.