Medizin Hirntote soll noch Mutter werden
Arlington - Die krebskranke Frau werde seit dem 7. Mai künstlich beatmet und ernährt, berichtet heute die "Washington Times". Ihr Herz sei kräftig, eine Gefahr bestehe aber durch mögliche Infektionen. Mindestens bis zur 27. Woche wollten die Ärzte warten, bevor sie die Geburt einleiten.
Ehemann Jason Torres sagte dem Blatt, dass er sich sicher sei, dass "meine Frau durch die Hölle gehen würde, um dieses Kind zu bekommen". Das Paar habe bereits einen zwei Jahre alten Jungen.
Entscheidend für die Lebensfähigkeit des Kindes sind nach Expertenmeinung auch die Umstände des Todes seiner Mutter. Ein Schockzustand, etwa nach einem Verkehrsunfall, beeinträchtigt meist auch das Ungeborene.
Möglicherweise könne das Kind im fünften Monat schon lebensfähig sein, allerdings sei eine solche Frühgeburt sehr riskant, sagten Mediziner der Universität Kiel. Das Kind solle aber nicht vor der 30. bis 32. Woche auf die Welt geholt werden, dann habe es eine "echte Chance".