Minden: Motorjacht explodiert, 13 Verletzte - DER SPIEGEL
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Minden 13 Verletzte bei Explosion von Motorjacht

Im Hafen von Minden ist eine Motorjacht explodiert und in Flammen aufgegangen. Zwölf Feuerwehrleute und ein Polizist wurden verletzt. Die Suche nach der Brandursache wird schwierig - das Boot ist komplett zerstört.
Motorjacht "Gina" im Hafen von Minden
Motorjacht "Gina" im Hafen von Minden

Motorjacht "Gina" im Hafen von Minden

Foto: Federico Gambarini/ dpa
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Nach der Explosion einer Jacht im Hafen von Minden in Nordrhein-Westfalen hat die Suche nach der Unglücksursache begonnen. "Das Schiff ist stark zerstört. Man muss davon ausgehen, dass es sehr schwierig wird, die Brandursache zu ermitteln", sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Morgen.

Zwar versuche man, anhand der Trümmer des Wracks neue Erkenntnisse zu gewinnen. Ob das gelinge, sei momentan aber fraglich. Wie die Wasserschutzpolizei in Duisburg mitteilte, ist unklar, ob erste Ergebnisse schon im Laufe des Tages vorliegen können.

Bei dem Brand waren zwölf Feuerwehrleute und ein Polizist verletzt worden. Ein Mann schwebte zunächst in Lebensgefahr, sein gesundheitlicher Zustand hat sich aber inzwischen verbessert.

Das zerstörte Boot im Binnenhafen im ostwestfälischen Minden

Das zerstörte Boot im Binnenhafen im ostwestfälischen Minden

Foto: Federico Gambarini/ dpa

Die Feuerwehr war am Dienstagabend ausgerückt, um einen Schwelbrand auf der Jacht zu löschen. "Sie gingen mit Atemschutzmasken über den Steg auf das Boot. Dann gab es eine fürchterliche Explosion", schilderte ein Polizeisprecher in der Nacht. Das Boot sei mehrere Meter in die Luft geschleudert worden.

Zunächst hieß es, auf der Jacht könnten durch die Hitze des Brandes Batterien explodiert sein. Dies sei aber noch nicht bestätigt, sagte ein Polizeisprecher. Einer ersten Schätzung zufolge beträgt der Schaden etwa 500.000 Euro.

Zwei weitere Boote wurden beschädigt, ein am Hafen geparktes Auto komplett zerstört. Nachdem der Verkehr auf dem Kanalhafen in der Nacht vorübergehend gesperrt war, können dort nun wieder Schiffe fahren.

ala/dpa