Mode in Paris: So schön kann doch kein Mann sein - DER SPIEGEL
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Mode in Paris So schön kann doch kein Mann sein

44 Modeschauen in vier Tagen - was sich anhört wie ein Marathon-Freizeitprogramm für Frauen, dreht sich doch vor allem um Männer. In Paris zeigten die Designer, was der Mann im Frühjahr und Sommer nächsten Jahres so trägt. Viel ist es nicht.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Was auch immer der Mann im kommenden Sommer trägt, er wird es wohl nicht spüren. Die Designer bevorzugen Stoffe, die kaum noch Gewicht haben. Die Ideen dafür kommen aus dem Sport: Sowohl über die vielen technischen Materialien wie Nylon oder Neopren als auch über die Inspirationen, die vom Schwimmen bis zur Formel 1 reichen. Kleidungsstücke mit vielen aufgesetzten Taschen stehen vor einem großen Comeback.

Ein weiterer Trend, den sich viele Designer auf die Fahne geschrieben haben: den Mann seine feminine Seite über Kleidung ausleben zu lassen. Das zeigt sich an zarten Entwürfen, Pastelltöne sind in der neuen Saison besonders angesagt. Männer, denen das zu zurückhaltend ist, können auch vibrierendes Neon tragen. Auch dunkle, eher zum Herbst passende Schattierungen sind eine trendige Alternative.

Accessoires werden auch in der Männermode immer wichtiger. Kaum ein Designer schickte seine Models ohne Taschen über den Laufsteg, alternativ mit Rucksack. Fast immer sind die Formen dabei großvolumig. Auch zum Hut soll der Mann verstärkt greifen.

sac/dpa/afp