Hässlichster Mann Simbabwes: Mit Zahnlücke zum Sieg
"Mr. Ugly"-Wahl in Simbabwe Natürlich hässlich
Maison Sere ist glücklich. 500 Dollar Preisgeld - das ist für den 42-jährigen Arbeitslosen eine stattliche Summe. Sere wurde am Freitagabend zum hässlichsten Mann Simbabwes gekürt, in einer Kneipe in der Hauptstadt Harare.
"Ich danke Gott für diesen Titel", sagte der frischgebackene "Mr. Ugly". "Beim letzten Mal bin ich nur Vierter geworden. Ich möchte mich einfach nur bei den Juroren bedanken, dass sie mich zum Sieger gekürt haben."
"Wir suchen nach natürlicher Hässlichkeit", sagte Veranstalter David Machowa im Vorfeld. Das Gesicht zähle am meisten, aber bewertet würde auch der Bühnenauftritt und ihre Antworten in einer Fragerunde.
Der Hässlichkeitswettbewerb wurde zum vierten Mal ausgetragen, nachdem er vergangenes Jahr ausgefallen war. Vergangenes Jahr hatte William Masvinu den Titel geholt, dieses Mal musste er sich mit dem zweiten Platz und einem Trostpreis von 100 Dollar begnügen.
Nach dem Wettbewerb beschwerte sich der nun offiziell zweithässlichste des Landes, dass die Juroren nicht fair gewesen seien. Die Veranstalter müssten sich eine neue Jury suchen und den Wettbewerb wiederholen. "Ich habe heute nicht verloren", sagte er selbstbewusst.