Namibia-Boom Britney will in Afrika entbinden
Windhuk - Nach Schauspielerin Angelina Jolie, will auch Sängerin Britney Spears ihr Baby in dem afrikanischen Land zur Welt bringen. Spears' Büro habe sich beim stellvertretenden namibischen Tourismusminister Leon Jooste nach den Möglichkeiten erkundigt, ihr zweites Kind in dem afrikanischen Land zu entbinden, berichtete der namibische Fernsehsender NBC.
Ein Ministeriumssprecher bestätigte die Anfrage von Britney Spears. Die 24-Jährige ist im sechsten Monat schwanger, ihr zweites Kind mit Ehemann Kevin Federline soll im September das Licht der Welt erblicken. Erst am 6. Juni wurde Jolie von ihrer Tochter Shiloh Nouvel in Namibia entbunden. Journalisten erhielten damals ohne Genehmigung des Hollywood-Stars keine Einreiseerlaubnis, hieß es.
Genau das käme der amerikanischen Sängerin sehr entgegen. Schon seit geraumer Zeit fühlt sich Spears von den Medien verfolgt. Unter Tränen appellierte sie gestern im US-Fernsehsender NBC an die Paparazzi, ihr Privatleben zu respektieren. "Ich würde mir wünschen, dass sie mich in Ruhe lassen."
Direkt an die Fotografen gewandt, fügte sie hinzu: "Ihr müsst einsehen, dass wir Menschen sind und dass wir einfach eine Privatsphäre und euren Respekt brauchen." Die Reporter sollten an ihre eigene Familie denken und sich in ihre Lage versetzen.
Die Popmusikerin hat ihre Karriere seit einiger Zeit zurückgestellt und widmet sich vor allem ihrem Familienleben. Im vergangenen September brachte sie Sohn Sean Preston zur Welt. Zuletzt gab es hartnäckige Gerüchte, dass ihre Ehe mit ihrem einstigen Background-Tänzer Kevin Federline in der Krise stecke. Berichten zufolge soll sie ihren vier Jahre älteren Mann in eine Einliegerwohnung in ihrem Luxusdomizil in Kalifornien verbannt haben.
In zahlreichen Artikeln wurden auch die Qualitäten von Spears als Mutter in Frage gestellt. Ein Foto vom Februar zeigte, wie sie mit ihrem Baby auf dem Schoß ihren Wagen fuhr. Dieses Verhalten rechtfertigte sie später damit, dass sie auf der Flucht vor den Paparazzi gewesen sei.
Unterdessen bedankte sich der namibische Ex-Präsident bei Angelina Jolie und Brad Pitt. Das Paar habe das afrikanische Land weltweit bekannt gemacht, schrieb Sam Nujoma in einem Brief, so die britische Tageszeitung "Sun": Es sei wundervoll, dass sie Namibia für die Geburt ihrer Tochter gewählt hätten: "Damit ist ein neues Zeitalter für unser Land angebrochen." Er habe deshalb vorgeschlagen, den Tag von Shilohs Geburt, zu Namibias neuen Nationalfeiertag zu erklären.
aki/AFP