Neue Untersuchung Dauerlächler werden depressiv
Baierbrunn - Sie sind Stewardess, Fernsehstar oder Staubsauger-Vertreter? Schlecht, ganz schlecht. Denn: Angehörige der "Berufslächler"-Zunft zeigen häufiger als andere Krankheitssymptome. Dies zumindest behauptet die "Apotheken Umschau" in ihrer am Dienstag erscheinenden Mai-Ausgabe.
Das Blatt beruft sich auf eine seriöse Quelle: Die Universität Frankfurt am Main hat demnach in Untersuchungen nachgewiesen, dass berufliches Dauerlächeln krank machen kann - wenn es nicht von Herzen kommt. Depressionen, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Probleme sollen die Folge sein.
Der Frankfurter Psychologe Dieter Zapf rät deshalb Menschen, die beruflich viel lächeln, sich in Arbeitspausen regelmäßig zurückzuziehen. So könnten sie Aggressionen abbauen und sich von dem "ständigen Lächelzwang" erholen, berichtete das Magazin.
Das "echte", entspannte und freundliche Lächeln ist demnach nur eine Spielart von gut einem Dutzend Varianten. Es ist von kurzer Dauer und hält allenfalls zwischen einer halben und vier Sekunden an. Dafür macht es nicht krank.
ala/AFP