Norwegen Exitus nach 19 Tequila
19 Gläser mexikanischen Tequila-Schnaps kippte sich ein bereits angetrunkener Norweger hinter die Binde und starb wenig später an Alkoholvergiftung. Das hat nun Folgen für den Barkeeper: Weil der zu ausschankfreudig war, muss er in den Knast.
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Oslo - Der Barkeeper hatte seinem Kunden einen Trinkwettbewerb vorgegaukelt und ihm im Laufe des Abends rund 0,8 Liter Alkohol eingeschenkt, während er selbst Wasser trank. Wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk Norwegens am Mittwoch berichtete, fiel der 34-jährige Zecher nach dem Alkoholexzess ins Koma und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Dort starb er wenige Tage später an den Folgen der vom Alkohol verursachten Hirnschäden.
Ein Gericht im Süden Norwegens verurteilte den Kellner jetzt zu sechs Monaten Gefängnis, davon viereinhalb Monate ohne Bewährung. Damit gingen die Richter noch über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus. In Norwegen ist es per Gesetz verboten, sichtlich betrunkenen Gästen noch Alkohol zu servieren.