Peru Mindestens 38 Menschen sterben bei Busunfall
Lima - Bei einem Zusammenstoß von zwei Bussen sind in Peru mindestens 38 Menschen gestorben und 55 weitere verletzt worden. Die Zahl der Opfer könne weiter steigen, da es viele Schwerverletzte gebe, sagte der örtliche Polizeichef. Den Angaben zufolge befanden sich rund 150 Menschen in den Fahrzeugen.
Mehrere verletzte und tote Insassen waren noch Stunden nach dem Unfall in den Wracks eingeklemmt. Der Zusammenstoß sei so heftig gewesen, dass viele der Opfer auf der Stelle tot gewesen seien, sagte der Polizeichef.
Der Unfall ereignete sich auf der Panamericana-Schnellstraße nahe der Stadt Virú in der Nordprovinz Libertad. Warum es zu dem Unglück kam, war zunächst nicht bekannt. In Peru sind vor allem in gebirgigen Gebieten Verkehrsunfälle mit den meist technisch nicht gut gewarteten Bussen keine Seltenheit.
Im vergangenen Jahr kamen auf Perus Straßen 3500 Menschen bei Unfällen ums Leben, wie aus einen Bericht des peruanischen Zentrums für Straßenverkehrsforschung für die Weltbank von 2009 hervorgeht; mehr als 5000 wurden laut Polizeistatistik verletzt.