Piusbruderschaft und Vatikan sprechen wieder miteinander - DER SPIEGEL
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Erzkatholische Organisation Piusbruderschaft und Vatikan sprechen wieder miteinander

Es ging um "Probleme kirchenrechtlicher Natur": Der Vatikan und die Piusbruderschaft haben sich zu offiziellen Gesprächen getroffen. Zu den Teilnehmern gehörte auch der Chef der Glaubenskongregation, Gerhard Ludwig Müller.
Gerhard Ludwig Müller in Regensburg (Archiv): Treffen mit den Piusbrüdern
Gerhard Ludwig Müller in Regensburg (Archiv): Treffen mit den Piusbrüdern

Gerhard Ludwig Müller in Regensburg (Archiv): Treffen mit den Piusbrüdern

Foto: Armin Weigel/ dpa
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Rom - Erstmals seit Antritt von Papst Franziskus sind Vertreter des Vatikans und Mitglieder der erzkatholischen Piusbruderschaft offiziell zusammengetroffen. Ziel der Gespräche sei eine "volle Aussöhnung", heißt es in einer Mitteilung des Heiligen Stuhls. An den Gesprächen nahmen unter anderem der Präfekt der Glaubenskongregation, Gerhard Ludwig Müller, und der Obere der Bruderschaft, Bischof Bernard Fellay, teil.

Bei den Gesprächen sei es "um einige Probleme lehrmäßiger und kirchenrechtlicher Natur" gegangen, teilte der Vatikan mit. Beide Seiten seien übereingekommen, die Annäherung "in einzelnen Etappen und vernünftigem Zeitraum" voranzubringen. Hauptstreitpunkt ist der Ablauf der Heiligen Messe. Die Bruderschaft lehnt die Ökumene und den interreligiösen Dialog ab.

Die Versuche einer Aussöhnung zwischen der Bruderschaft und der Weltkirche hatten unter Benedikt XVI. begonnen. Unter Franziskus geriet die Annäherung ins Stocken.

hut/dpa/AP