Polizei durchsucht Schule nach bewaffnetem Schüler - DER SPIEGEL
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Schule in Memmingen Polizei sucht nach bewaffnetem Achtklässler

Alarm in Memmingen: Ein Achtklässler soll in einer Schule mit zwei Waffen hantiert haben, laut Polizei ist ein Schuss gefallen. 280 Schüler und ihre Lehrer mussten in Sicherheit gebracht werden. Die Polizei fahndet nach dem Täter.
Schule in Memmingen: Polizei sucht nach bewaffnetem Achtklässler
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Schule in Memmingen: Polizei sucht nach bewaffnetem Achtklässler

Foto: dapd
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Memmingen - Die Polizei im bayerischen Memmingen fahndet nach einem Achtklässler, der in einer Schule mit zwei Waffen hantiert haben soll. Im Eingangsbereich des Gebäudes sei ein Schuss gefallen, sagte ein Polizeisprecher. Es sei aber niemand verletzt. Es habe sich um scharfe Waffen gehandelt.

Drei Schüler hätten den 15-Jährigen mittags am Eingang des Gebäudes mit den Waffen in der Hand gesehen und den Schuss gehört. Laut ersten Aussagen von Mitschülern hatte es zwischen dem Jugendlichen und Mitschülern vor dem Schuss einen Streit gegeben.

280 Schüler und ihre Lehrer hätten sich nach dem Schuss in den Klassenzimmern eingeschlossen, wie der Sprecher sagte. Über die Sprechanlage in der Schule sei Alarm ausgelöst worden. Das Gelände um das Gebäude wurde demnach weiträumig abgesperrt, die Jugendlichen nach und nach aus der Schule ins Freie gebracht. Anschließend wurden die Schüler mit Bussen zum Parkplatz eines nahegelegenen Supermarkts gebracht, wo sie von ihren Eltern abgeholt wurden. Sie sollen nun psychologisch betreut werden.

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Alarm in Memmingen: Schüler und Lehrer in Angst

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Zunächst war ungewiss, ob sich der Achtklässler noch im Gebäude aufhielt. Ein Spezialeinsatzkommando hat es durchsucht, die Polizei gab am Nachmittag Entwarnung: Der Tatverdächtige befand sich nicht mehr in der Schule. Die Fahndung wird nun im Großraum Memmingen fortgesetzt. "Wir nehmen die Sache sehr ernst", sagte ein Polizeisprecher.

Der Bayerische Rundfunk berichtete, dass die Schusswaffen offensichtlich dem Vater des Mittelschülers gehörten. Die Polizei bestätigte dies vorerst nicht. Ein Sprecher sagte lediglich: "Wir ermitteln jetzt im Umfeld des Jungen, bei Freunden und der Familie."

aar/dapd/dpa/AFP/Reuters

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