Polizeilicher Dresscode Unauffällige Unterwäsche, bitte
Britische Polizisten: Keine freie Wahl bei der Unterwäsche
Foto: Christopher Furlong/ Getty ImagesBirmingham - Die Richtlinien wurden per Intranet an die Polizisten ausgegeben. Als Dienstvorschrift wolle man das Schreiben nicht verstanden wissen, hieß es, die Beamten im Dienst sollten die Unterwäschefrage vielmehr "mit dem gesunden Menschenverstand" angehen.
Unerwünscht am Leibe der Schutzmänner und -frauen sind demnach laut "Guardian" Tangas oder Boxer Shorts, die über den Hosenbund hinausragen sowie farbige BHs, die unter weißen Blusen hindurchschimmern.
Ziel der Maßnahme sei, dass die Ordnungshüter "in der Öffentlichkeit professionell auftreten", sagte ein Polizei-Sprecher. "Wir verlangen das von jedem Beamten, der unter die Leute geht. Er soll sich ja nicht lächerlich machen."
Auch Baseball-Kappen sollten nur von Polizisten in bestimmten Einheiten getragen werden, künstliche Fingernägel seien nicht erlaubt, Nagellack möge lediglich farblos sein.
Bei den solcherart Belehrten regt sich Unmut. Als "bevormundend" werden die Kleiderregeln empfunden: Wir sind doch hier nicht bei den Pfadfindern", so heißt es im Polizeimagazin.