Ratsherr muss für "blöde Kuh" 1200 Euro Strafe zahlen - DER SPIEGEL
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Strafe für Beleidigung "Blöde Kuh" kostet Ratsherr 1200 Euro

Er ist für sein loses Mundwerk bekannt, nun muss ein Ratsherr aus dem Harz dafür blechen: Er beschimpfte eine Jugendpflegerin als "blöde Kuh" und muss dafür 1200 Euro zahlen. Dabei war diese Äußerung noch recht harmlos, verglichen mit seinen bisherigen Entgleisungen.
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Wieda - Als "blöde Kuh" hat ein Ratsherr aus dem Harz die örtliche Jugendpflegerin bezeichnet und muss dafür nun 1200 Euro Strafe zahlen. Das entschied das Amtsgericht Herzberg und folgte damit einem Antrag der Staatsanwaltschaft.

Zu der Beleidigung war es einem Bericht des "Harzkuriers"  zufolge gekommen, als die Frau den Ratsherrn aus dem Ferienort Wieda darauf hinwies, dass er im Jugendraum keine Wahlplakate aufhängen dürfe. Der 79-Jährige war wegen übler Beleidigungen anderer Kommunalpolitiker schon wiederholt von Sitzungen des Ortsrates Wieda ausgeschlossen worden. Einmal musste ihn die Polizei abholen, als er sich weigerte, den Saal zu verlassen.

Wie die "Hessisch Niedersächsische Allgemeine" berichtete, hatte er seine Kollegen schon als "Dummköpfe" bezeichnet oder ihnen "Naziverhalten" und "Stasimethoden" vorgeworfen.

aar/dpa

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