Stierhatz in Pamplona: Vier Menschen aufgespießt - DER SPIEGEL
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Stierhatz in Pamplona Vier Menschen aufgespießt

Beim Stier-Rennen von Pamplona sind mehrere Menschen von den Tieren auf die Hörner genommen und aufgespießt worden. Ein Mann wurde im Gesicht getroffen.
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Pamplona - Nach offiziellen Angaben wurde vier Menschen schwer verletzt. Einem Mann durchbohrte ein Stier den Mund, drei andere traf es an den Beinen und am Gesäß. Das mehrtägige Festival der Stierhatz hatte am Donnerstag begonnen - heute gab es die ersten Verletzungen.

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Pamplona: Tierisch spannend

Foto: AP

Das Ritual ist alt: Jeweils sechs Kampfstiere werden freigelassen und gut 800 Meter durch die engen Straßen von Pamplona zur Arena getrieben. Einheimische und Touristen auf der Suche nach dem Adrenalin-Kick stellen sich den Tieren in den Weg, laufen mit ihnen mit oder vor ihnen davon. Seit 1910 wurden die scharfen Hörner für 15 Menschen zum tödlichen Verhängnis.

Ernest Hemingway war begeistert. Er beschrieb das Volksfest 1926 in seinem Buch "Fiesta". Seitdem kommen Hunderte ausländische Touristen in die Stadt, um das Schauspiel mit den wilden Stieren zu erleben. Für die Stiere endet der Tag in der Regel tödlich - beim abendlichen Kampf mit dem Torero in der Arena.