Temperaturen bis 20 Grad: Deutschland, ein Frühlingsmärchen - DER SPIEGEL
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Temperaturen bis 20 Grad Deutschland, ein Frühlingsmärchen

Krokusse blühen, Störche bauen ihre Nester, Menschen sitzen in der Sonne: Endlich ist der Frühling da. Hoch "Isidor" und Tief "Felicitas" haben milde Temperaturen und blauen Himmel gebracht - doch in der kommenden Woche kann es in manchen Regionen noch mal schneien.
Temperaturen bis 20 Grad: Deutschland, ein Frühlingsmärchen
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Temperaturen bis 20 Grad: Deutschland, ein Frühlingsmärchen

Foto: Angelika Warmuth/ dpa
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Hamburg - Der Winter war schier endlos - nun ist der Frühling da. Deutschland kann sich über den bisher wärmsten Tag des Jahres freuen: Am Donnerstag wurden erstmals mehr als 20 Grad Celsius gemessen.

In weiten Teilen des Landes schien bei nur wenigen, dünnen Wolken die Sonne, und es herrschten bei mildem Südwestwind fast überall Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad.

Besonders mild wurde es im Westen und Südwesten Deutschlands, wie der Wetterdienst Meteomedia bekanntgab. "Am wärmsten war es in Nordrhein-Westfalen und in Baden-Württemberg", sagte Meteorologe Andreas Wagner SPIEGEL ONLINE. In Ihringen in Baden-Württemberg zeigten die Thermometer demnach 20,2 Grad an, in Köln-Porz-Wahn in Nordrhein-Westfalen waren es 20 Grad.

Überall zog es die Menschen am Donnerstag nach draußen: In Hamburg saßen Sonnenhungrige in der Hafencity und an der Elbe, in München genossen Etliche das schöne Wetter in den Gärten von Schloss Nymphenburg, in Berlin legten sich die ersten Mutigen auf die Wiesen.

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Frühlingserwachen: Blauer Himmel und milde Temperaturen

Foto: DDP

Auslöser für diesen Frühlingsschub ist laut Meteomedia das Zusammenspiel zwischen dem Atlantiktief "Felicitas" und dem Mittelmeerhoch "Isidor". "Zwischen beiden Druckgebilden konnte trockene und sehr milde Luft aus Südwesteuropa nach Deutschland geführt werden", so Wagner.

In den kommenden Tagen bleibt es bei Tageshöchstwerten zwischen 10 und 17 Grad. Der kalendarische Frühlingsbeginn am Samstag wird mild, aber verbreitet regnerisch. Aus Westen bringen zahlreiche atlantische Tiefausläufer zeitweiligen Regen und starken Wind mit.

Das soll es dann allerdings erst einmal wieder mit dem Frühling gewesen sein: Für die kommende Woche deutet sich laut Meteomedia ein markanter Temperaturrückgang an. "Dann kann es in den Mittelgebirgen wieder schneien und nachts droht gebietsweise wieder leichter Frost", so Wagner.

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