TV-Abschied Moik kollabiert im Fernsehstudio
Klagenfurt - Wie die Nachrichtenagentur APA heute berichtet, sei Moik nach der fünfstündigen Fernsehsendung zusammengebrochen und sofort auf die Intensivstation der neurologischen Abteilung des Klagenfurter Landeskrankenhauses gebracht worden. Lebensgefahr bestehe nicht, hieß es.
Die Silvester-Gala vom Samstag war Moiks Abschied von seinem Publikum. Er schied nach fast 25 Jahren aus der von ARD und ORF produzierten Sendung aus. Bereits während der Live-Sendung hatte der Moderator immer wieder mit Konzentrationsproblemen zu kämpfen. Mehrmals habe er die Halle, in der 3000 Zuschauer den Jahreswechsel feierten, verlassen und sich Gesicht und Hände mit Schnee eingerieben. Er habe jedoch die Übertragung seiner letzten Sendung auf keinen Fall abbrechen wollen, berichtete der Landessender Kärnten des Österreichischen Fernsehens ORF.
Nach Ende der Sendung wurde Moik von Mitarbeitern und seiner Frau in einen Büroraum gebracht, wo er dann zusammengebrochen sei. Die Diagnose Schlaganfall wurde offiziell nicht bestätigt. "Herr Moik möchte keinerlei Auskünfte über seinen Gesundheitszustand geben beziehungsweise geben lassen", hieß es in einer offiziellen Stellungnahme der Ärzte. Er sei jedoch ansprechbar und es gehe ihm "den Umständen entsprechend gut". Moik hatte sich nach einem Herzinfarkt im Februar 2004 einer Bypass-Operation unterziehen müssen.