Überschwemmung in Louisiana, Waldbrände in Kalifornien - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

"Historische Flut" Mindestens elf Tote bei Überschwemmungen in Louisiana

Der US-Bundesstaat Louisiana kämpft gegen ein verheerendes Hochwasser: Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf elf gestiegen. Rund 40.000 Häuser sind beschädigt.
Überschwemmung in Louisiana
Überschwemmung in Louisiana

Überschwemmung in Louisiana

Foto: Brendan Smialowski / AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Bei schweren Überschwemmungen im südlichen US-Bundesstaat Louisiana sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Rund 40.000 Häuser sind nach Angaben der Regierung beschädigt. "Dies ist eine historische Flut", sagte der Gouverneur des Bundesstaates, John Bel Edwards. "Es ist beispiellos."

Mehr als 30.000 Menschen mussten in den vergangenen Tagen laut Behördenangaben in Sicherheit gebracht werden. Die Zahl derjenigen, die in Notunterkünften übernachteten, sank seit Montag von 10.000 auf 8000. Allerdings wurden bereits neue Hochwasserwarnungen ausgegeben.

Die heftigen Regenfälle in Louisiana hatten am vergangenen Freitag eingesetzt. Besonders schwer betroffen ist die Gegend um Baton Rouge, der Hauptstadt des Bundesstaates. Die US-Regierung rief den Katastrophenfall aus und ermöglichte so die Freigabe von Finanzmitteln aus dem US-Bundeshaushalt. Sängerin Taylor Swift sagte der Nachrichtenagentur AP, sie spende eine Million Dollar an die Opfer der Überschwemmungen. Sie hatte im vergangenen Jahr den US-Teil ihrer Welttournee in Louisiana gestartet.

Feuerwehreinsatz in Kalifornien

Feuerwehreinsatz in Kalifornien

Foto: AP/Will Lester/The Sun, Southern California News Group

Im Westen der USA warnen die Behörden derweil vor der extremen Hitze und der damit verbundenen Brandgefahr. Allein in Kalifornien waren fast 9000 Feuerwehrleute im Einsatz. Sechs seien bei den Löscharbeiten von Flammen eingeschlossen worden, teilte die zuständige Behörde mit. Zwei Helfer hätten sich dabei Verletzungen zugezogen. 82.000 Menschen mussten auf Anweisung der Behörden ihre Häuser verlassen.

Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, ließ in der Region den Notstand ausrufen. Auf diese Weise sollten rasch Hilfsmittel und Gelder für die Brandbekämpfung mobilisiert werden.

aar/Reuters/AFP/dpa