Uganda: Beamtinnen dürfen keine Miniröcke und tiefe Ausschnitte tragen - DER SPIEGEL
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Uganda Beamtinnen müssen Dekolleté bedecken

Die Regierung von Uganda hat ihre Beamten zu mehr Zurückhaltung beim Outfit aufgefordert. Ab jetzt gilt: keine Miniröcke, keine tiefen Ausschnitte, keine gefärbten Haare.
Uganda verbietet Staatsangestellten Miniröcke
Uganda verbietet Staatsangestellten Miniröcke

Uganda verbietet Staatsangestellten Miniröcke

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ DPA
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Strenger Dresscode in Ugandas Büros: Die Regierung in dem ostafrikanischen Land hat Beamtinnen unter anderem das Tragen von kurzen Röcken verboten. Weibliche Mitarbeiter sollten ihre Knie bedecken und ärmellose, durchsichtige oder weit ausgeschnittene Blusen sowie enge Kleidung vermeiden, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums des öffentlichen Dienstes. Zudem dürften sie nicht mit "bunten Haaren" zur Arbeit erscheinen.

Auch bei den Fingernägeln kennt die Regierung kein Pardon: Höchstens drei Zentimeter lang und weder zu grell noch mehrfarbig lackiert dürfen sie sein. Beim Make-up mögen die Frauen doch bitte nicht zu dick auftragen, hieß es.

"Die Regierung ist eine Institution, und Institutionen müssen respektiert werden", sagte Regierungssprecher Shaban Bantariza. Die Erklärung enthielt auch eine Kleiderordnung für Männer: Sie dürfen demnach keine offenen Schuhe tragen und sollten sich in gedeckten Farben kleiden.

Das Ministerium erklärte die Maßnahme mit vorausgegangenen Beschwerden über das "inakzeptable Auftreten" einiger Staatsangestellter. Bei Verstößen gegen die neuen Regeln muss laut BBC mit Disziplinarmaßnahmen gerechnet werden.

ala/dpa

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